Magersucht

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Die Magersucht - Anorexia nervosa oder Anorexia mentalis - ist eine psychische Störung aus dem Bereich der seelisch bedingten Essstörungen. Sie ist nicht mit dem Begriff Anorexie zu vergleichen, der nur die Allgemein Appetitlosigkeit meint. Die meist jungen überwiegend weiblichen Personen leiden an einer Körperschemastörung: Sie sehen - obwohl Untergewichtig - als zu dick oder gar fett wahr. Die Anorexia nervosa ist mit einem geschätzten Ausmaß von 0,7 % unter weiblichen Teenagern zwar seltener als die Bulimie, zeigt aber nicht selten mit schweren körperlichen Komplikationen einen deutlich ungünstigeren Verlauf. Die Erkrankung beginnt am häufigsten im Teenager-Alter, wobei meist eine Diät den Einstieg darstellt. Lediglich 8% der Erkrankt sind Männer. Eine Therapie ist oft langwierig und intensiv - in vielen Fällen auch nicht von Erfolg geprägt. Magersucht zählt zu den psychischen Krankheiten mit der höchsten Sterberate. Etwa 15 Prozent der Erkrankten sterben an der ihr.

Fakten

* ca. 5 Million Deutsche leiden unter Essstörungen
(3,7 davon massiv) * ca. 100.000 Menschen leiden an Magersucht
* ca. 600.000 Menschen haben Bulemie (jährlich 14% mehr)
* 30% der Erkrankungen sind chronisch, 30% sind unmittelbar heilbar

Schlagworte: Magersucht; Deutschland